Morgenstund hat Gold im Mund… am 23. Mai 2025 gings um 07.00 Uhr los!

Für die Einen etwas früh, für die Anderen gerade richtig. Ein großartiges Frühstück durfte vor der Fahrt nicht fehlen, einfach genial – vielen herzlichen Dank an die Organisatoren. Somit war der Morgen gerettet! Ausser für diejenigen die das nicht gecheckt haben, gäll Sändlä 😉

Auf dem Brünig durften wir Yasmina herzlich begrüssen und in Sarnen die Schnupftüte Bruno. Next Stopp Autobahnraststätte Herrliberg, oder Bislipouse und Rauchpause. Der Automat war etwas überfordert mit so vielen Frauen beim biseln. Nach 20 Minuten abfahrbereit zur Bergbahn Schwägalp – jetzt sind Kappe und Handschuhe Trumpf, der Schnee war nah!

«Göht ufä Säntis, heisi gseit, es sig schön heisi gseit…» Das mag wohl stimmen, aber leider nicht an diesem Tag. Wir standen da nämlich im Schnee. Das Mittagessen war grandios, der Wein dazu auch. Durch die Kälte wurde man (Mann) kreativ und es wurde ein Fahne gekauft. Klingt komisch, ist aber so 😉 Und zwar von der grössten Schweizerflagge am Säntis, die jeweils am 1. August am Fusse des Säntis ausgerollt wird. Hier gehören nun ein paar Zentimeter dem MVIU.

Weiterfahrt nach Herisau mit Appenzeller (flüssig)… Was für eine perfekte Organisation der Zimmerverteilung! Wir haben noch selten so etwas erlebt – Chapeau an das Team des Hotels Herisau sowie Gisela und Markus. Zwei Stunden später, sassen wir auf der Bühne. Also ja… eigentlich vor der Bühne und bereit für den Festauftakt für das Musig-Wochenende AKMV, inkl. Fassanstich. Es gab das erste Mal staubige Hosen und noch staubigere Schuhe.

Marius Bär war auch da! Ein Highlight für viele… Aus diesem Grund kamen einige zu spät zum BBQ in unserem Hotel. Aber es war genug Fleisch für alle da. Somit genossen wir einen schönen Ausklang des heutigen Tages mit gutem Essen, Wein und Appenzeller. Ausser einige Musikanten, die doch noch kurz in den Ausgang wollten…

2. Tag - ein musikalisches Highlight, aber erst mal von vorne… Guten, frühen Morgen!

06.30 Uhr Morgenessen
07.30 Uhr Abmarsch Richtung Casino (Einspiellokal) keine Zeit zum Gamblen
08.45 Uhr Wettbewerbsvortrag in der Kirche Herisau.

Vereinsreise Appenzell Konzertvortrag

Unsere zwei Musikstücke hiessen «Tabula Rasa» und «der Magnetberg».

Ilya, unser Vizedirigent und Klarinettist, konnte krankheitshalber leider nicht mitreisen. Kurzerhand haben also unsere jungen oberflexiblen Musikanten Gian-Noah und Alexander die Stimmen getauscht und tiptop gemeistert. Bravo!

Zurück im Hotel, mussten wir uns gleich bereit machen denn um 10.20 Uhr fand die Marschmusik auf der Rundbahn statt. Was für ein Stress!

Vereinsreise Appenzell Parademusik

Nach der Marschmusik gab es beim Welcome-Apéro Bier, Wein, Appenzeller oder Schorle. Mit gelöschtem Durst dislozierten wir zurück ins Festzelt, um das Mittagessen zu geniessen – die Gastfreundschaft der Appenzeller:innen war der absolute Hammer.

Vereinsreise Appenzell Foto Welcome Apero

Nun hiess es Zeit zur freien Verfügung, welche sehr unterschiedlich genutzt wurde. Zum Beispiel wurden Badehosen gekauft, um den Whirlpool zu geniessen, Besuche von Freunden genossen, es wurde für die Abschlussprüfung gelernt, geschlafen, Konzert- oder Marschmusikvorträge genossen etc.

Nächster Treffpunkt: die Rangverkündigung - Gelb im ganzen Festzelt verteilt. Die Spannung war spürbar und endlich war die Rangierung der Harmoniemusik 2. Klasse an der Reihe.

Wir wurden nicht Dritte…. Auch nicht Zweite… Nein! Wir haben tatsächlich das AKMF in unserer Stärkenklasse gewonnen! WAS??? Wir? Der Musikverein aus dem Bernbiet, die schon am Freitag so herzlich von den Appenzeller:innen willkommen geheissen wurden – wir haben gewonnen! Was für ein Spektakel! Alle auf den Bänken, Umarmungen, Juchzer, Schreie, schon fast Tränen! Wahnsinn! Unglaublich schön!

Ein gelungener Abend war so garantiert; es wurde gesungen, getanzt, gemunkelt und geschunkelt. Verschiedene Formationen, insbesondere die Froschenkapelle heizten dem Publikum im Festzelt so richtig ein. Der Böhmische Traum durfte auch an diesem Fest nicht fehlen. Als der Song Napoli gespielt wurde, war die Stimmung beim MVIU auf dem Höhepunkt, gäll Lionel und Ueli. Alle genossen diese Stimmung in vollen Zügen, die Einen lang und die Anderen noch länger.

3. Tag: Endlich Ausschlafen? Nicht wirklich. Frühstück gab es bereits um 07.30 Uhr und Abfahrt war 09.25 Uhr. Der Buschauffeur fuhr uns durch viele Kurven nach Appenzell, diese Kurven bekamen nicht allen gut. 😉 In zwei Gruppen konnte man entweder die Firma Locher Brauerei besichtigen und Bier degustieren (man merke: es war nach 10h morgens oder war es ein Konterbier gegen den Kater???), oder den Dorfrundgang mit historischen Informationen geniessen. Nach 2 Stunden fuhren wir weiter in die Appenzeller Schaukäserei, und konnten dem Geheimnis des Appenzeller Käses bei einer Führung etwas näherkommen… pschscht!

Nach dem gemütlichen Mittagessen musste man (Frau) noch Hosen tauschen, um zu gucken, ob man auch andere Mode tragen kann. Leider musste uns Lionel in Appenzell «Adieu» sagen, da er doch tatsächlich noch eine Nachtschicht vor sich hatte. Jä botz! Via Zürich und Luzern fuhren wir wieder nach Hause nach Interlaken. Katrin’s Bruno und Janine haben wir in Sarnen aussteigen lassen und Yasmina verabschiedeten wir auf dem Brünig.

Was wir noch nicht erwähnt haben:

  • Schön, dass auch viele Begleitpersonen mitgekommen sind. Sei dies Emil mit seinem Bruder, Partner:innen oder auch unsere jüngste Fraktion. MEGA!
  • Jedes Mitglied erhielt beim Einstieg in den Car ein Proviant-Säckli mit Appenzeller Spezialitäten (auch Appenzell hat eine Mobiliar)
  • Was in Holland noch nicht funktionierte, funktioniert nun einwandfrei:

LINOLEUM, gäll Gabi 😊

  • Es wird gemunkelt, dass die Polonaise am Samstagabend im Festzelt durch ein Mitglied des MVIU’s angezettelt wurde.
  • Im nächsten Jahr am Eidgenössischen in Biel wollen gewisse Mitglieder des Musikvereins Dietlikon klar besser abschneiden als der MVIU. Wir werden es sehen 😊
  • Die Appenzeller können nicht nur guten Käse oder Kräuterlikör herstellen, sondern sind auch mega tolle Gastgeber. Äs het gfägt!
  • Das «Hoi mitenand» hat sich bei vielen von uns eingeprägt.
  • Wir dürfen stolz auf unsere Leistung und auf unseren Verein sein! Es macht einfach enormen Spass im MVIU!
  • Unsere gelben Gilets waren nicht nur im Festzelt vor Ort gut ersichtlich, sondern dann auch auf den Partyfotos später auf der Website… aber psssst… auch das bleibt ein Geheimnis…

Last but no least:

Ein riiiiiiesen grosses Dankeschön geht an unser OK: Gisela Haag und Markus Inäbnit! Was ihr hier mit euren Freunden aus dem Appenzellerland auf die Beine gestellt habt, ist schlichtweg grandios! Merci viel viel Mal! Darauf trinken wir Schreiberlinge gleich noch einen Appenzeller. Proscht und moin zämä.

Sändlä, Francesca und Nicole
Saxophon, Saxophon und Cornett

Musikverein Interlaken Unterseen

3800 Interlaken

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