Liebe Musikkameradinnen und –kameraden
Liebe Ehren- und Passivmitglieder
Liebe Freunde des Musikvereins Interlaken Unterseen
Ein Jahr voller Klänge, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse liegt hinter dem Musikverein Interlaken Unterseen. Musik lebt vom Zusammenspiel – und genau dieses Zusammenspiel war im vergangenen Vereinsjahr überall spürbar. Ob in der Probelokalität, auf der Bühne oder bei geselligen Anlässen: Überall zeigte sich die Freude am gemeinsamen Musizieren und die starke Kameradschaft, die unseren Verein auszeichnet.
Mit viel Engagement, Disziplin und gleichzeitig grosser Begeisterung haben die Musikantinnen und Musikanten musikalische Herausforderungen gemeistert und sich stetig weiterentwickelt. Konzerte, Auftritte und Proben waren dabei nicht nur Ausdruck unseres musikalischen Könnens, sondern auch wertvolle Momente des Austauschs und des Miteinanders.
Neben der Musik kam auch das Vereinsleben nicht zu kurz. Gemeinsame Aktivitäten stärkten den Zusammenhalt und machten deutlich, dass der Musikverein Interlaken Unterseen weit mehr ist als ein Ort des Musizierens – er ist eine Gemeinschaft, in der Freundschaften gepflegt und Traditionen mit Offenheit für Neues gelebt werden. Mit Dankbarkeit und Stolz blicken wir auf dieses ereignisreiche Jahr zurück und freuen uns auf alles, was musikalisch und menschlich vor uns liegt.
Ein grossartiges Jahr….
Der Start zu unseren Proben im Januar hat ganz normal angefangen. Die Freude über das Wiedersehen mit den Kameradinnen und Kameraden nach der Winterpause war gross, ebenso die Neugier auf die neue Literatur. Und ganz grundsätzlich war wieder klar: Der Freitagabend ist DER fixe Termin in der Agenda à An die Musikprobe!
Im Februar durften wir an einer Freitagsprobe die Nachwuchsdirigenten aus der Dirigentenklasse des Mittelstufenkurses des Berner Kantonalen Musikverbandes begrüssen. Während einer ganzen Probe wurden die angehenden Dirigenten unter der fachkundigen Aufsicht ihres Dirigentenlehrers beobachtet. Zum Abschluss erhielt jeder Dirigent ein persönliches Feedback zu seinem Einsatz. Auch für uns Musikantinnen und Musikanten war dieser Abend sehr bereichernd, da wir mit unterschiedlichen Persönlichkeiten jeweils einen Teil aus den von den Dirigenten ausgewählten Musikstücken einstudieren durften.
In den ersten zwei Monaten lag der Fokus auf unserem Teekonzert, das im März unseren ersten öffentlichen Auftritt darstellte. Neben dem zahlreich erschienenen Publikum wurden, wie bereits im letzten Jahr, auch die Kinder herzlich begrüsst. Die mutigen Kinder konnten zwischen den vorgetragenen Stücken am Glücksrad drehen, um aus den verteilten 100 Nummern im Publikum eine Zuhörerin oder einen Zuhörer auszulosen, der das nächste Musikstück bestimmen durfte. Ein glücklicher Gewinner durfte für einen Moment den Taktstock übernehmen und ein Stück aus unserem Repertoire dirigieren. Unser Publikum wurde zudem mit selbst gebackenen Kuchen und Cakes sowie mit Tee oder Kaffee und für die Kinder mit Sirup verwöhnt. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder für die feinen Köstlichkeiten!

In diesem Jahr wagten wir Ende März den Versuch, eine öffentliche Probe durchzuführen. Trotz Werbung über Social Media sowie Mund-zu-Mund-Propaganda konnten wir leider keine Besucherinnen oder Besucher im Probelokal begrüssen. Aus diesem Grund entschieden wir uns im Vorstand und in der Musikkommission, vorerst auf weitere öffentliche Proben zu verzichten.
Mit grossen Schritten ging es auf unser Sommerkonzert zu. Es wurden mehrere Registerproben sowie geteilte Gesamtproben durchgeführt, bei denen die Holz- und Blechinstrumente inklusive des Perkussionsregisters getrennt probten.
Zum Probeweekend im April durften wir bereits zum x-ten Mal unseren Freund und Gastdirigent aus Holland, Römanö Mediati, begrüssen. Sein Fokus lag auf unseren beiden grossen Stücken, welche wir am ausserkantonalen Musiktag in Herisau (Kanton Appenzell Ausserrhoden) sowie am Kreismusiktag in Meiringen vortragen wollten.
Für unser Sommerkonzert mussten wir erstmals ausserhalb von Interlaken eine geeignete Lokalität suchen. Da es sowohl für die Jugendmusik Unterseen als auch für uns nicht mehr möglich war, in der Aula Interlaken zu konzertieren, suchten wir gemeinsam nach einer Lösung. Wir wurden fündig und konnten die Burgseelihalle in Ringgenberg reservieren. Am Samstag, 10. Mai, war es dann so weit. Die Jugendmusik Unterseen eröffnete am späteren Nachmittag mit ihrem Jahreskonzert. In der Pause zwischen den beiden Konzerten konnten sich unsere Besucherinnen und Besucher anhand unserer Menükarte verpflegen und sich für den musikalischen Abend stärken. Mit viel Charme und Witz führten uns Romina Arnold und Lionel Widmer als gekonntes Moderationsduo durch den Abend. Herzlichen Dank euch beiden! Ein weiterer Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern, die den Weg nach Ringgenberg auf sich genommen haben und so zu einem erfolgreichen Konzert beigetragen haben.
Bevor wir an das Musikfest in Herisau reisen konnten, waren noch Marschmusikproben auf dem Terminkalender. Uns war bewusst, dass im Appenzell keine «normale» Marschmusikstrecke auf uns warten würde. Bereits früh wurde kommuniziert, dass alle Musikvereine ihre Marschmusik auf einer Rundbahn absolvieren müssten. So hatten wir die Möglichkeit, auf der Rundbahn im BZI zu proben und die Situation 1:1 zu üben. Was auf den ersten Blick einfach aussieht, erwies sich in der Praxis als durchaus anspruchsvoll. Zwar boten die Linien der einzelnen Bahnen eine gewisse Orientierung, dennoch mussten Start und Ausrichtung korrekt erfolgen, die Kurve während des Spielens sauber genommen und zum Schluss wieder präzise angehalten werden. Ein herzlicher Dank gilt Carola Michel und Bruno Aemmer für die ausgezeichnete Organisation und die engagierte Durchführung der Marschmusikproben.
Alle freuten sich auf unsere Reise ins Appenzellerland und auf den Musiktag. Am 23. Mai brachen wir frühmorgens zu diesem Abenteuer auf. Mit Koffern und Instrumenten beladen fuhren wir mit dem Car in Richtung Appenzell. Unser erstes Ziel war das gemeinsame Mittagessen auf dem Säntis. Leider zeigte sich das Wetter von seiner rauen Seite: Kälte, Nebel und Schnee verhinderten die Sicht auf die sonst so eindrucksvolle Bergwelt rund um den Säntis. Umso mehr schätzten wir das warme Restaurant, in dem wir das gemeinsame Essen in gemütlicher Atmosphäre geniessen konnten. Am späteren Nachmittag erfolgte das Check-in im Hotel, sodass wir uns umziehen und rechtzeitig zum Festauftakt des Appenzeller Kantonalen Musikfestes bereitmachen konnten. Beim offiziellen Beginn mit Fassanstich durften wir unser erstes Konzert vortragen. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildete ein wunderbares BBQ in unserem Hotel. Eindrücke und Erlebnisse dieses ereignisreichen Tages begleiteten uns in den Schlaf, denn der nächste Morgen liess nicht lange auf sich warten …
Bereits früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Einspielen und anschliessenden Konzertvortrag in der Kirche Herisau. Gut vorbereitet konnten wir unsere beiden Stücke vortragen. Anschliessend ging es weiter zum bereits erwähnten Marschmusikvortrag auf der Rundbahn. Auf die Ergebnisse mussten wir uns gedulden, da die Rangverkündigung erst am späteren Nachmittag im Festzelt stattfand. Die Zeit bis dahin nutzten wir, um andere Musikvorträge zu besuchen, eine kurze Siesta einzulegen oder einfach die besondere Atmosphäre des Musikfestes zu geniessen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – Essen und Trinken kamen definitiv nicht zu kurz!

Die Rangverkündigung im grossen Festzelt war von Nervosität und Spannung begleitet. Als in der Kategorie 2. Klasse Harmonie unser Verein aufgerufen wurde und wir den 1. Platz erreichten, war die Freude grenzenlos. Jubel, Stolz und Emotionen machten diesen Moment unvergesslich. Ein solcher Erfolg an einem ausserkantonalen Musikfest ist in der Vereinsgeschichte einmalig – sowohl für unseren Verein als auch für die Vorgängervereine. Dieser Sieg belohnt den grossen Einsatz aller Beteiligten. Einfach magnifique! 🎶 👏
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Heimreise. Mit verschiedenen Zwischenhalten verbrachten wir noch einige Zeit im Appenzellerland. In Appenzell bestand die Möglichkeit, entweder die Brauerei Locher zu besichtigen oder an einem informativen Dorfrundgang teilzunehmen. Anschliessend führte uns die Reise weiter zur Schaukäserei, wo wir nach dem Rundgang erneut bestens verköstigt wurden. Gesund und zufrieden ging damit eine lange und wunderbare Reise zu Ende – reich an Erlebnissen und Emotionen, die wir gerne in Erinnerung behalten werden.
Ein ganz herzlicher Dank gilt dem OK, Gisela Haag und Markus Inäbnit, für die hervorragende Planung und Durchführung dieser unvergesslichen Reise!
Zum Abschluss der ersten Jahreshälfte reisten wir Mitte Juni an den Kreismusiktag in Meiringen. Unser Konzertvortrag in der wunderschönen Michaelskirche gelang uns sehr gut und konnte gekonnt vorgetragen werden. Das Wetter zeigte sich am Vormittag noch von seiner schönen Seite, verschlechterte sich jedoch nach dem Mittagessen zunehmend. Aufgrund der herannahenden Regenfront musste die Marschmusikparade leider abgesagt und der Gesamtchor ins Festzelt verlegt werden. Trotzdem konnten wir mit vielen schönen Erinnerungen und positiven Eindrücken die erste Jahreshälfte erfolgreich abschliessen.
Nach einer verdienten Sommerpause nahmen wir Ende Juli die Proben für die Sommerständli und Platzkonzerte wieder auf. Der Umzug zum 1. August konnte reibungslos durchgeführt werden, ebenso die musikalische Umrahmung der Bundesfeier in Unterseen sowie unser alljährliches Platzkonzert vor dem Hotel Jungfrau-Victoria in Interlaken.
Die beiden geplanten Platzkonzerte auf dem Migrosplatz sowie beim Restaurant 3a und das Ständli beim Seniorenpark Weissenau konnten bei schönem Wetter durchgeführt werden. Beim Platzkonzert vor dem Restaurant 3a fand in diesem Jahr sogar ein Doppelkonzert mit der Musikgesellschaft Matten statt. Es war ein gelungener Anlass mit zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern.
Unsere alljährliche Gottesdienstbegleitung am Dreispitz in Unterseen fand in diesem Jahr bei herrlichem Sommerwetter auf dem Stadthausplatz statt. Wir entschieden uns, mit dem gesamten Orchester teilzunehmen und im Anschluss an den Gottesdienst ein Matinée-Konzert durchzuführen. Diese Idee kam beim Publikum sehr gut an, sodass wir auch für das Jahr 2026 wieder ein Matinée-Konzert planen. Herzlichen Dank an die Kirchgemeinde Unterseen für die Organisation.
Im September begann der letzte Abschnitt unseres Vereinsjahres: die Vorbereitung auf das Winterkonzert. Mit neuer Literatur konnten wir uns Schritt für Schritt auf ein stimmungsvolles Programm einstimmen. So wurden Weingläser mit Wasser gefüllt und zum Tönen gebracht. Für den Probesamstag, rund vier Wochen vor dem Konzert, durften wir einen weiteren Gastdirigenten begrüssen: Jonas Danauser. Auch von ihm konnten wir wertvolle Impulse mitnehmen, die uns musikalisch weiterbrachten.
In diesem Jahr sollte das Winterkonzert jedoch nicht ganz so verlaufen wie gewohnt. Leider fiel Bruno Aemmer krankheitsbedingt eine Woche vor dem Konzert aus, sodass kurzfristig ein geeigneter Ersatz gefunden werden musste. Die Abklärungen, wer in Frage kommt, lief auf Hochtouren. In solchen Momenten zeigt sich, wie wertvoll gute Freundschaften innerhalb der grossen Musikerfamilie sind. So konnten wir sehr kurzfristig unseren Freund Römanö Mediati aus Holland «einfliegen».
Gemeinsam mit unseren beiden Vizedirigenten Dominic Roth und Ilya Jenni, die gemeinsam eine Probe übernahmen, sowie Römanö Mediati, der noch die Hauptprobe mit uns durchführen konnte, entstand ein Winterkonzert, das uns, als sehr speziell und unvergesslich in Erinnerung bleiben wird. Wie gewohnt konnten wir anschiessend nach dem Konzert auf dem Stadthausplatz den Konzertabend bei Punsch und Glühwein ausklingen lassen. Ein grosser Dank gilt Römanö für sein ausserordentliches Engagement zugunsten unseres Vereins. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass er den langen Weg auf sich genommen und uns so kurzfristig unterstützt hat. Ebenso ein herzliches Dankeschön an alle weiteren Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass dieses aussergewöhnliche Winterkonzert in dieser Form stattfinden konnte.
Am Sonntag des 1. Advents wurde der Gottesdienst in der Kirche Unterseen musikalisch umrahmt, womit unser Vereinsjahr einen würdigen Abschluss fand.
Gemeinsame Anlässe und Treffen ohne Instrumente
Natürlich gehört es auch in unserem Verein dazu, sich abseits der regulären Proben zu treffen und die Kameradschaft zu pflegen. So starteten wir ausnahmsweise nicht mit einem Altjahrshöck, sondern mit einem Neujahrshöck ins neue Jahr. Organisiert wurde dieses Treffen vom kleinen Blech-Register anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des MVIU. Bei einem gemütlichen Nachtessen mit allem Drum und Dran verbrachten wir einen gelungenen Abend, liessen die vergangenen zehn Jahre Revue passieren und schwelgten gemeinsam in vielen schönen Erinnerungen.
Anfang Februar wurde bereits der nächste Jasskönig beziehungsweise die nächste Jasskönigin ausgespielt. Nach und nach trafen die jassbegeisterten Mitglieder im Waldhotel Unspunnen ein, um einen gemütlichen Jassnachmittag zu geniessen. Gang um Gang wurden Punkte gesammelt, mit dem Ziel, den heiss begehrten Pokal am Ende in die Höhe stemmen zu dürfen. Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert fand die Rangverkündigung statt. Der neue Sieger des Turniers heisst Andrea Gebek. Zur Zeit ist Andrea nicht im Verein aktiv aber als Gründungsmitglied dieses Turniers geniesst er selbstverständlich stets Gastrecht. Herzliche Gratulation an Andrea sowie ein grosses Dankeschön an das OK Dominic Roth und Markus Inäbnit.
Zu einem ganz besonderen Anlass durften wir Ende Februar zusammenkommen. Ein Kinoabend stand auf dem Programm. Da wir in unserem Sommerkonzertprogramm die Filmmusik zum Film Aladdin spielten, nutzten wir die Gelegenheit, uns optimal auf das Konzertstück einzustimmen und schauten den Film gemeinsam an. Die freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten ihre Campingstühle und Sitzsäcke mit, und zu einem echten Kinoabend durften natürlich Popcorn und Getränke nicht fehlen. Ein herzlicher Dank gilt Alé Aemmer und Nicola Blaser für die Organisation sowie allen, die etwas Essbares beigesteuert haben. 😀
Bevor wir mit dem Winterprogramm starteten, trafen wir uns noch zum Abschluss der ersten Jahreshälfte zu unserem Sommeranlass im Pavillon Schmidmatta in Wilderswil. Bei Grillieren und gemütlichem Beisammensein bot der Anlass erneut viel Gelegenheit zum Plaudern, Geniessen und Zusammensein.
Ein fester Bestandteil des Herbstprogramms ist unser beliebtes Pyramiden-Lotto, das jeweils im Oktober gemeinsam mit der Jugendmusik Unterseen stattfindet. Mit Vorfreude blickten wir auf diesen Anlass, der nicht nur bei unseren Mitgliedern, sondern auch bei der Bevölkerung grossen Anklang findet und längst zu einem geschätzten Treffpunkt für Jung und Alt geworden ist. Danke an das Lotto-OK und allen Helferinnen und Helfer beider Vereine.
In diesem Jahr wurden wir gleich zweimal kulinarisch verwöhnt. Wie bereits erwähnt im Januar mit dem Neujahrshöck und im Dezember organisierte das Flötenregister einen wunderbaren Altjahrs-Brunch. Am letzten Sonntag vor dem Jahreswechel trafen sich viele Mitglieder mit ihren Partnerinnen und Partnern sowie Kindern im Schiessstand Lehn in Unterseen. Gemeinsam wurde das alte Jahr verabschiedet und auf das neue Jahr angestossen. Ein herzliches Dankeschön an die queren Flöten, für einen weiteren unvergesslichen Anlass!
Vereinsbetrieb und Mitglieder
Die Vorstands-Sitzungen konnten im gewohnten Rahmen durchgeführt werden. Insgesamt traf sich der Vorstand zu sechs ordentlichen Sitzungen sowie zu einer tägigen Klausur-Sitzung. Die Musikkommission plante das Vereinsjahr im Rahmen von vier Sitzungen.
Unsere 10. Jubiläums-Hauptversammlung fand im The Hey Hotel in Interlaken statt. Zur grossen Freude durften wir sechs neue Mitglieder im Musikverein Interlaken Unterseen willkommen heissen: Claudia Heim (Tambour), Alina Eschstruth, Emilie Balmer und Gian-Noah Frauchiger (Klarinetten), Anja Brunner (Flöte) sowie Alina Zybach (Alt-Saxophon). Ein Mitglied hat den Verein aus beruflichen und/oder privaten Gründen verlassen. Zudem sind zwei langjährige Aktiv-Ehrenmitglieder, Ruedi Dietrich und Ueli Brawand, zu den Passiv-Ehrenmitgliedern übergetreten.
Im Vorstand kam es zu folgenden Mutationen: Beat Balmer (Mutationsverantwortlicher) und Patrik Stoller (Anlassverantwortlicher) reichten ihre Demission ein. Als Nachfolger von Beat Balmer konnte Stefan von Känel für das Amt des Mutationsverantwortlichen gewonnen werden. Das Amt des Anlassverantwortlichen wurde bereits im vergangenen Jahr neu besetzt.
Im Vereinsjahr 2025 stand die turnusgemässe Wiederwahl des gesamten Vorstandes sowie der Musikkommission an. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Doris Wüthrich (Präsidium), Stefanie Schmocker (Vizepräsidium), Nicole Gsteiger (Sekretariat), Sarah Häsler (1. Kassierin), Barbara Flückiger (2. Kassierin), Alexandra Aemmer und Lionel Widmer (Marketing), Ernst Martin (Material) sowie Alexej Jost (Anlässe).
Die Musikkommission besteht aus Michael Hebeisen (MK-Präsidium), Werner Lehmann (MK-Sekretariat), Carola Michel (Beisitzerin) sowie Rolf Lobsiger und Jacqueline Graf (Bibliothekar/In). Alle Mitglieder des Vorstandes und der Musikkommission wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt.
Bruno Aemmer wurde für ein weiteres Jahr als Dirigent bestätigt. Erfreulicherweise konnte das Amt der Vizedirektion gleich mit zwei neuen Gesichtern besetzt werden: Ilya Jenni und Dominic Roth stellten sich zur Verfügung. Zudem konnte das Amt der Tambourmajorin neu mit Carola Michel besetzt werden. Es freut uns sehr, euch in diesen Funktionen begrüssen zu dürfen.
Bernhard Stähli und Yvonne Haude wurden für die Rechnungsjahre 2025 und 2026 als Revisoren wiedergewählt.
An der Vereinsversammlung Anfang Dezember wurde beschlossen, dass der Musikverein Interlaken Unterseen einen Wechsel des Uniformenanbieters vorsieht. Dem entsprechenden Antrag wurde zugestimmt. Zudem entschied der Verein, künftig auf Plakate zu verzichten. Stattdessen werden unsere Flyer gezielt verteilt und unsere Anlässe verstärkt über Social Media beworben.
Ehrenmitgliedschaften sind ein wertvoller Bestandteil unseres Vereinslebens. Im Vereinsjahr 2025 durften wir gleich drei Kameradinnen und einen Kameraden zu 20-jährigen Ehrenmitgliedern ernennen: Martina Kelhetter, Yasmina Schüpbach, Kathrin Zybach und Stefan von Känel. Herzliche Gratulation und ein grosses Dankeschön für die langjährige Treue zu unserem Verein.
Am Kreismusiktag in Meiringen durften wir Barbara Flückiger und Martina Kelhetter zur Ehrung als Kantonale Veteraninnen (30 Jahre) herzlich gratulieren.
Da in den vergangenen Jahren zwei Ehrungen versäumt worden waren, erhielten Barbara Flückiger und Martina Kelhetter am 8. November eine weitere Auszeichnung. Anlässlich der Delegiertenversammlung des Berner Kantonalen Musikverbandes (BKMV) in Burgdorf wurden die beiden Kameradinnen sowie Stefan von Känel zu Eidgenössischen Veteraninnen bzw. Veteranen (35 Jahre) ernannt. Wir gratulieren euch ganz herzlich und danken euch für euer langjähriges und engagiertes Mitwirken in unserem Verein.
Zur Freude aller Musikkameradinnen und -kameraden gratulieren wir Dominic Roth ganz herzlich zur bestandenen Prüfung des Dirigenten-Mittelstufenkurses.
Im vergangenen Vereinsjahr musste der Musikverein Interlaken Unterseen vom langjährigen Ehrenmitglied Walter-Rudolf Beuggert für immer Abschied nehmen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Am 2. Juli erblickte Finn, Sohn von Stefanie und Sascha Schmocker, das Licht der Welt. Im Namen des ganzen Vereins nochmals herzliche Gratulation!
Herzlichen Dank
Ein ganz herzlicher Dank gilt meinen Vorstands- sowie Musikkommissionskameradinnen und -kameraden. Das vergangene Vereinsjahr hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit nicht immer einfach ist und unterschiedliche Meinungen zum Vereinsalltag dazugehören. Umso wertvoller ist es, dass wir stets bemüht sind, gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden und Entscheidungen im Sinne des Vereins zu treffen.
Euer Engagement, eure Offenheit und eure Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, tragen wesentlich dazu bei, dass der Musikverein Interlaken Unterseen lebendig, zukunftsorientiert und gut geführt bleibt. Vielen Dank für euren grossen Einsatz und die angenehme Zusammenarbeit.
Ein grosser Dank gilt der Einwohner- und Burgergemeinden von Unterseen und Interlaken sowie die Kirchgemeinden Unterseen sowie Gsteig-Interlaken für die gute Zusammenarbeit und den finanziellen Zustupf. Ihre wertvolle Unterstützung bildet eine wichtige Grundlage für den Fortbestand und die Weiterentwicklung unseres Vereins. Dies gilt ebenso für alle unsere Sponsoren, Gönnerinnen und Gönnern sowie allen Ehren- und Passivmitgliedern. Mit ihrem Engagement und ihrer Treue ermöglichen sie uns, unsere musikalischen Aktivitäten durchzuführen und das kulturelle Leben in unserer Region aktiv mitzugestalten.
Ein herzlicher Dank gilt den Vorständen der beiden Jugendmusiken Unterseen und Interlaken sowie den musikalischen Leitern für ihr grosses Engagement in der Ausbildung unseres musikalischen Nachwuchses. Mit viel Einsatz, Geduld und Fachwissen legt ihr das Fundament für die Zukunft unserer Blasmusik und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur nachhaltigen Vereinsarbeit.
Ein ganz grosses Dankeschön geht an Bruno Aemmer für die engagierte musikalische Leitung sowie für die unzähligen Stunden der Vorbereitung und Probenarbeit. Darüber hinaus wirkt er mit grossem Einsatz sowohl im Vorstand als auch in der Musikkommission mit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur organisatorischen und musikalischen Weiterentwicklung unseres Vereins.
Ebenso herzlich danken möchte ich unseren beiden Vizedirigenten Ilya Jenni und Dominic Roth für ihre wertvolle Unterstützung, ihre Bereitschaft zur Übernahme von Proben sowie ihr grosses Engagement im musikalischen Bereich. Ein besonderer Dank gilt zudem Carola Michel für die ausgezeichnete Marschmusikführung und ihren Einsatz in diesem anspruchsvollen Bereich. Der Musikverein Interlaken Unterseen ist sehr stolz auf euch!
Ein weiterer herzlicher Dank geht an unsere Tambourengruppe sowie die Ehrendamen und unseren Fähnrich. Danke, dass wir uns immer auf euch verlassen können und ihr unseren Verein mit Stolz an den Marschmusikvorführungen anführt.
Nicht vergessen möchte ich all jene Mitgliederinnen und Mitglieder, die sich während des Jahres in einem Organisationskomitee engagieren und mit ihrem Einsatz wesentlich zum Gelingen unserer Anlässe und Aktivitäten beitragen. Dieses Engagement im Hintergrund ist für das Vereinsleben von grossem Wert und keineswegs selbstverständlich.
Ein herzlicher Dank gilt zudem Sandra Hodler für die liebevolle Betreuung unserer Senioren Passiv- und Ehrenmitglieder. Mit dem regelmässigen Versenden von Geburtstagskarten (ab dem 75. Altersjahr) pflegt sie den Kontakt und zeigt damit grosse Wertschätzung gegenüber diesen wichtigen Vereinsmitgliedern.
Ein ebenso grosses Dankeschön richtet sich an alle Angehörigen unserer Mitglieder, dass wir immer auf eure Unterstützung und Verständnis zählen können. Herzlichen Dank.
Mit dem vergangenen Vereinsjahr durften wir zugleich ein ganz besonderes Kapitel in der Geschichte des Musikvereins Interlaken Unterseen abschliessen: zehn Jahre MVIU. Dieses Jubiläumsjahr hat eindrücklich gezeigt, wie lebendig, engagiert und vielfältig unser Verein ist. Musikalische Höhepunkte, gemeinschaftliche Erlebnisse und unvergessliche Momente prägten dieses Jahr und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Das Erreichte ist dem grossen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken – sei es auf der Bühne, im Hintergrund, im Vorstand oder der Musikkommission. Der starke Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Freude an der Musik machen unseren Verein aus und geben Zuversicht für die Zukunft.
Mit Dankbarkeit blicken wir auf dieses erfolgreiche Jubiläumsjahr zurück und freuen uns, den Weg des Musikvereins Interlaken Unterseen auch in den kommenden Jahren gemeinsam weiterzugehen – mit Freude an der Musik, Offenheit für Neues und einem starken Miteinander.
Herzlichst
Doris Wüthrich
Präsidentin Musikverein Interlaken Unterseen
Interlaken Unterseen, im Dezember 2025